Ein Auslandsjahr in Südamerika!

Ein Auslandsjahr in Südamerika – und wie Sie mir helfen können, diesen Traum zu verwirklichen!

 

 

Hallo,

mein Name ist Dorit Binder und ich darf bereits seit knapp dreizehn Jahren unsere Waldorfschule besuchen. Nach diesen ereignisreichen und vor allem sehr prägenden Jahren werde ich dieses Jahr nun mein Abitur absolvieren. Mit ein bisschen Wehmut, da ich nun endgültig mein „zweites zu Hause“ hinter mir lassen werde, aber voller Tatendrang und Neugierde sehe ich diesem neuen Lebensabschnitt entgegen. Ich habe für mich entschieden, nicht sofort zu studieren. Ich möchte mich im Ausland engagieren, eine weitere Fremdsprache lernen, eine andere Kultur kennenlernen und einen Teil dazu beitragen, unsere Welt durch meine Hilfe ein klein wenig bunter zu machen. 

Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, habe ich die „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners“ als meine Entsendeorganisation gewählt. Eigentlich hatte ich mir gedacht, bewusst mit einer nicht-anthroposophischen Organisation wegzufahren, um nicht immer nur in der „Waldorf-Welt“ zu bleiben. Wieso ich mich nun doch für „die Freunde“ und Waldorf entschieden habe, liegt daran, dass sie eine der größten Entsendeorganisationen und dadurch einfach sehr gut organisiert sind. Außerdem haben sie mir das Gefühl gegeben, durch den anthroposophischen Hintergrund, mich als Mensch ganzheitlicher wahrzunehmen und zu respektieren, als andere Organisationen. Ein weiterer Grund ist schließlich, dass ich vor allem in den letzten beiden Jahren bemerkt habe, wie gut ich es hatte, auf eine Waldorfschule gehen zu dürfen und wie viel ich davon profitiert habe! Diese Pädagogik und auch unsere Schule haben mich sehr positiv geprägt und mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Auch wenn ich nicht immer zufrieden war mit unserer Schule, bin ich doch irgendwie stolz Schülerin dieser Schule zu sein und die Möglichkeit gehabt zu haben, meine Ideen einzubringen und mich aktiv an der Gestaltung unserer Schule zu engagieren.

Ich habe mich bisher in Kolumbien, Argentinien und Brasilien, bei drei Waldorfschulen, einem sozialen Projekt in der Favela São Paulos und einer Farm beworben. In dem sozialen Bereich möchte ich auf der einen Seite die Schule und die Waldorfpädagogik unterstützen. Vor allem durch mein Sozialpraktikum in Frankreich ist mir noch einmal bewusst geworden, für wie wichtig und wertvoll ich die Waldorfpädagogik für die Entwicklung eines Kindes einschätze und ich möchte anderen die Möglichkeit geben, von dieser Pädagogik zu profitieren. Auf der anderen Seite möchte ich den Kindern Abwechslung bieten und sie mit einer anderen Kultur vertraut machen. In der sozialen Einrichtung in Brasilien kann ich außerdem durch meine Zirkuserfahrungen mithelfen, ein Zirkusprojekt aufzubauen und den Kindern eine Alternative zum Straßen- und Bandenleben bieten.

Auf der Farm kann ich durch meine Arbeit helfen und den Alltag aufmischen. Durch mein Landwirtschaftspraktikum habe ich gemerkt, wie sehr mir die Arbeit auf einem Bauernhof gefällt und vor allem ist mir bewusst geworden, wie wichtig mir biologisch-dynamischer Anbau ist. Bei dieser Stelle kann ich die Möglichkeit bekommen, mehr über die biologisch-dynamische Landwirtschaft zu lernen und so unsere Natur nachhaltig zu bewirtschaften.

Aber um all das erleben zu dürfen, brauche ich ideelle und finanzielle Unterstützung.

Insgesamt entstehen Kosten von ca. 10.000 € um mein Jahr zu finanzieren. 7.000 € werden vom Staat und den „Freunden“ übernommen. 3.000 € muss ich durch meine Unterstützer_innen selber aufbringen.

Deswegen wende ich mich an Sie! Vielleicht kennen Sie mich über die Schule und möchten mich unterstützen, vielleicht interessieren Sie sich für Südamerika und möchten sich durch mich da engagieren, vielleicht möchten Sie die Waldorfpädagogik unterstützen oder vielleicht hat Sie auch dieser Brief nur neugierig gemacht.

Ich möchte Sie bitten, mich finanziell zu unterstützen und sich mit auf mein Abenteuer nehmen zu lassen. So möchte ich Ihnen einen weiteren Aspekt der Waldorfpädagogik zeigen und Sie an meinem persönlichen Werdegang teilhaben lassen. Hier können Sie regelmäßig verfolgen, was ich in meinem Projekt erlebe. So können Sie ganz konkret miterleben, wie Sie den Menschen durch mich helfen, welche Abenteuer ich erlebe, wie ich mich weiterentwickele und was ich aus diesem Jahr lerne.

Außerdem unterstützen Sie somit nicht nur mich und meine persönliche Entwicklung, sondern indirekt auch andere, die ein freiwilliges Jahr im Ausland machen möchten. Ich zahle mein Geld nämlich in den „Förderfond Freiwilligendienste“ ein und unterstütze, wenn ich mehr Geld zusammen bekomme, als die Mindestgrenze vorgibt, andere, die es nicht schaffen so viel Geld aufzubringen. Und letztendlich unterstützen Sie eine besondere Art mit Menschen umzugehen: die Anthroposophie und die Waldorfpädagogik! Sie ermöglichen mir, auch in Ihrem Namen, mich im sozialen Bereich oder für mehr Nachhaltigkeit zu engagieren, meinen Teil dafür zu tun, die Anthroposophie und die Waldorfpädagogik weltweit bekannter zu machen, sie aufzubauen, zu unterstützen und sie mehr Menschen zugänglich zu machen!

Wenn mich 100 Menschen mit 30 € unterstützen, oder 50 Menschen mit 60 €, oder 20 Menschen mit 150 €, dann hätte ich meine Mindestgrenze schon erreicht. Bei einem Betrag ab 50 € stellen die „Freunde“ als gemeinnütziger Verein auch Spendenbescheinigungen aus.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich in meinem Vorhaben unterstützen. Es muss keine große Summe sein, denn egal wie viel, jeder Beitrag zählt und bringt mich meinem Traum ein wenig näher. Schon mit 5€ lässt sich die Welt verändern.

Es wäre mir eine große Freude, wenn Sie mich und mein Engagement unterstützen und anerkennen, sich für unsere Generation von Freiwilligen einsetzen und mich ein Stück auf meinem Lebensweg begleiten!

 

Mit vielen Grüßen

Dorit Binder