Ehemalige

Was machen eigentlich die ehemaligen Schüler der Freien Waldorfschule Lippe-Detmold e. V.?

In loser Reihe möchten wir Ihnen einige ehemalige Schüler vorstellen. Heute zeigen wir Ihnen das Portrait der Studentin Jana-Freja Frommann aus dem Lippe-Magazin. Viel Spaß beim Lesen!

Möchten auch Sie dabei sein? Dann schreiben Sie einfach eine Kurze E-Mail an info@waldorfschule-detmold.de

 


 

 

Stiftung Studienfonds OWL: Jana-Freja Frommann studiert Molekularbiologie an der Universität Bielefeld

Begeisterung fürs Detail

In der vorherigen Ausgabe haben wir Ihnen Aljoscha Hölscher vorgestellt. Er ist Stipendiat der Stiftung Studienfonds OWL. Sein Stipendium wird von der Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe finanziert. Neben ihm gehört auch Jana-Freja Frommann zu den rund 900 seit 2006 geförderten Studierenden in OWL. Sie studiert Molekularbiologie an der Universität Bielefeld und erhält seit Oktober 2012 ein Leistungsstipendium der Stiftung.

 

Jana-Freja Frommann mit ihrer Schülerin vom Projekt »Rock Your Life«.

Die 22-Jährige entwickelte bereits während der Schulzeit ihr Interesse für die Biologie: »Zunächst dachte ich jedoch, dass ich später in den Bereich Film gehen würde«, so die Stipendiatin. »Doch ab der 11. Klasse stand für mich fest, dass dieses Interesse ein Hobby bleiben wird und ich beruflich meiner Begeisterung für Naturwissenschaften nachgehen möchte.« Angesteckt mit der Begeisterung für diesen Fachbereich haben sie ihre Lehrer für Biologie und Chemie an der Freien Waldorfschule Lippe-Detmold: »Ich war schon in der Schule fasziniert davon, Dinge bis ins Detail zu untersuchen und die verschiedenen Disziplinen der Naturwissenschaft zu verbinden.« In ihrem Studienfach der Molekularbiologie findet sie genau diese Möglichkeiten vereint.

Die im Extertal aufgewachsene Jana-Freja Frommann macht aktuell ihren Bachelor. Für den Master plant sie, den Schwerpunkt der molekularen Neurowissenschaften zu wählen und anschließend auch in die Forschung zu gehen. »Dafür möchte ich gerne an der Uni bleiben und dann, wenn alles klappt, wie ich es mir vorstelle, eine Professur machen«, erklärt sie. Wo sie forschen und lehren wird, lässt sie derzeit noch offen: »Der Ort hängt ja auch davon ab, welche Möglichkeiten sich anbieten und wie sich mein Werdegang ganz allgemein entwickeln wird.

Aktuell plane ich, im fünften Semester ein Praktikum im Ausland zu machen. Wenn das nicht klappt, dann würde ich gern während des Masterstudiengangs einen Auslandsaufenthalt absolvieren, diesen dann sehr gern in den USA«, blickt die kulturinteressierte Stipendiatin in die Zukunft.

In ihrem recht kleinen Studiengang mit rund 25 Studierenden macht From- mann das Studium besonderen Spaß. So hat sie sehr engen Kontakt zu ihren Kommilitonen und Professoren und zeigt sich sehr zufrieden mit dem Engagement der dortigen Dozenten. »Ich habe Spaß an dem, was ich lerne, und kann mich im- mer wieder aufs Neue dafür begeistern.«

Privat engagiert sich die Biologiestudentin im sozialen Bereich. Im Hochschulverein »Rock Your Life« begleitet sie zwei Jahre eine Hauptschülerin von der 9. Klasse bis nach ihrem Abschluss. »Wir treffen uns regelmäßig und machen etwas für die Schule, besprechen Ziele und versuchen gemeinsam, diese auch umzusetzen. Zudem unternehmen wir gemeinsam etwas, was uns beiden Spaß macht«, erzählt Frommann.

Neben diesem Engagement und ihrem anhaltenden Interesse für Fotografie und Film, vereist die Stipendiatin gern, um andere Kulturen und Länder kennenzulernen. Und auch der Sport kommt nicht zu kurz. So betreibt die Stipendiatin seit vielen Jahren Kampfsport (Karate) und hat kürzlich auch mit Ju-Jutsu begonnen.

Reisen ist nur eine Leidenschaft der Stipendiatin, hier zu sehen im Eifelturm in Paris.

Das Stipendium ist für die junge Studierende sehr hilfreich: »Es bietet mir die Möglichkeit, etwas Geld für meinen geplanten Auslandsaufenthalt beiseite zu legen.« Aber auch der ideelle Förderanteil ist ihr wichtig: »Auch wenn ich aus zeitlichen Gründen nicht immer an den Angeboten teilnehmen kann, bin ich doch immer daran interessiert, meinen Erfahrungshorizont zu erweitern«, betont Jana-Freja Frommann.

Der Text und die Bilder wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Redaktion des Lippe Magazins.