Der Hort

Telefon während der Öffnungszeiten 05231- 9580-23

Wir über uns

HortnerInnen: Gabriele Rojahn, Dagmar Neumann, Juki Jorden, Thekla Hertel, Dieter Frank und Kerstin Wirtz

Der Hort der Freien Waldorfschule Lippe-Detmold ist eine Einrichtung, die die unbeaufsichtigten Schulkinder der Klassen 1 bis 4 betreut.

Nachdem der Hort in den letzten 15 Jahren von dem eigenständigen Verein Hort Freie Waldorfschule Detmold e. V. geleitet wurde, geht die Betreuung der Hortkinder ab dem neuen Schuljahr wieder in den Aufgabenbereich der Schule über. Der Verein Hort Freie Waldorfschule Detmold hat sich zum 31.07.2015 aufgelöst. Wir danken den Eltern des Vorstandes  für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz!

Ziel des Hortangebots ist neben der Aufsicht und der fürsorglichen Betreuung (z.B. Verpflegung u.a. mit Obst, Schnittchen, Mineralwasser, Tee sowie dem Sauberhalten der Räumlichkeiten), die Förderung der motorischen, seelischen und sozialen Entwicklung der Kinder.

Im Gegensatz zum schulischen Unterricht sind die Angebote des Hortes für die betreuten Kinder grundsätzlich frei wählbar. Selbstverständlich können Hortkinder, die sich auffällig verhalten und sich nicht integrieren (lassen), von den Hortnerinnen zu einer sinnvollen Tätigkeit verpflichtet bzw. sogar vom Hort ausgeschlossen werden.

Um die kreativen und motorischen Fähigkeiten der Schüler zu stärken, werden vom Hort in Anlehnung an den jahreszeitlichen Ablauf Bastelarbeiten angeboten. Dabei können die Kinder etwas für ihren eigenen Bedarf basteln, es ist aber möglich, nach dem Motto "Wir helfen anderen", beispielsweise den Kinderbasar zu unterstützen.

Parallel dazu soll jedem Schüler auch die Möglichkeit zur Erledigung der Hausaufgaben in einem Ruheraum gegeben werden. Dabei wird das Hortkind nach Möglichkeit von den Horterinnen aktiv unterstützt.

Außerdem können die Kinder - insbesondere an Regentagen - die angebotenen Brett- und Kartenspiele nutzen oder um dem Bedürfnis nach Ruhe zu entsprechen, können auch altersgemäße Geschichten vorgelesen werden.

Neben dem freien Spiel bietet sich den Kindern eine gute Möglichkeit, die Eindrücke des Schulvormittages zu verarbeiten. Sie spielen Schule, werden zu edlen Rittern oder Seeräubern und Prinzessinnen ...

 

 

Info und Anmeldung für die Aktionsnachmittage


Die Aktionsnachmittage finden immer donnerstags nach dem Unterricht statt. Sie enden gegen 16.00 Uhr.
Die Unkosten betragen pro Nachmittag für Hort-oder Besuchskinder 5 Euro zuzüglich drei Euro Essensgeld für das Mittagessen in der Mensa. Für Kinder, welche donnerstags für den Nachmittag regulär im Hort angemeldet sind, entstehen keine weiteren Kosten.

An einem solchen Donnerstag essen wir gemeinsam in der Mensa zu Mittag. Im Anschluss daran erledigen wir die Hausaufgaben und starten dann in unseren Aktionsnachmittag.
Nach einem gemeinsamem Imbiss endet dieser Nachmittag.

Bis spätestens Mittwoch Mittag müssen die Anmeldungen für diesen Nachmittag in der Verwaltung oder im Hort abgegeben worden sein.

Das Hortteam freut sich auf jedes Besuchskind!

Vergrößerung und Neugestaltung des Hortgartens


    

Platzmangel war lange Zeit das Thema der Sitzungen des Hortvorstandes. Da jedoch die Räumlichkeiten innerhalb der Schule für den Hort nicht weiter ausgeweitet werden konnten, entschloss man sich den damals recht kleinen Hortgarten zu erweitern und für die Hortkinder ansprechender zu gestalten.

Daraufhin wurde ein Konzept entwickelt, damit aus dem damaligen "Dschungel" ein Freigelände entstehen konnte, wo die Kinder die Zeit bis zur Busabfahrt spielerisch überbrücken können. Es wurde eine Kartierung der vorhandenen Gehölze und Einrichtungen vorgenommen, damit möglichst alle vorhandenen Bäume mit in die Planung integriert werden konnten. Am Zeichentisch entstand nach und nach ein Vorentwurf, der auf der einen Seite die Kreativität der Kinder nicht allzu sehr unterbinden sollte – und ihnen auf der anderen Seite eine gewisse Anregung zum (Abenteuerspiel) geben sollte.

Ein Wegenetz, welches die einzelnen 'Highlights' in organischen Formen verbindet, ist das Grundkonzept der neuen Anlage. Die Highlights sollten sein: Sand-Canyon mit Tunnelzugang, darüber eine Holzbrücke, eine Rutsche platziert auf einem Hügel, Weidentippie, Vogelnestschaukel, Weidendom als zentraler Treffpunkt und Fachwerkspielhaus. Das Wegenetz sollte nicht zu massiv wirken, deshalb fiel die Entscheidung auf eine so genannte wassergebundene Wegedecke. Das heißt, Kies oder Splittbelag eingefasst mit vorhandenen Natursteinen. Mit dem Aushub für das Wegenetz, sollte eine bergige Landschaft gestaltet werden. Dadurch wirkt der Garten lebendiger. Das Fachwerk-spielhaus wurde durch die damalige dritte Klasse innerhalb der Hausbauepoche gebaut. Die Gefache wurden traditionell mit Weidengeflecht und Lehm gefüllt. Das war natürlich eine wundervolle Aufgabe für die Kinder; Lehm zu stampfen und an die Wand zu klatschen.

Nachdem dem Entwurf zugestimmt wurde, rückte wenig später auch schon der Bagger an, und formte das Gelände dem Plan entsprechend. Die Kinder reagierten sehr unterschiedlich. Von Verärgerung bis zur Begeisterung war alles dabei. Die weitere Umsetzung erfolgte in kleinen Schritten mit Hilfe vieler Eltern der Waldorfschule. Neu eingerichtete Spielgeräte unterlagen kurz nach ihrer Freigabe dem starken Härtetest der Kinder.

Dieses Projekt hat gezeigt, was innerhalb einer Gemeinschaft zu leisten ist, aber auch welche Grenzen sie hat. Für die Kinder ist das neue Gelände auf jeden Fall eine Bereicherung für ihre spielerischen Aktivitäten.

Sollten Sie weitere Informationen benötigen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Waldorfschule.